Kurz und knapp
- Lärm gehört zu den häufigsten Ursachen für bleibende Hörschäden, doch schon einfache Maßnahmen können das Gehör wirksam schützen.
- Ab einem Lärmpegel von 85 dB(A) ist Gehörschutz erforderlich, um das Risiko dauerhafter Schädigungen zu vermeiden.
- Ob bei der Arbeit, auf Reisen oder in der Freizeit, Ohrstöpsel, leise Geräte und bewusster Umgang mit Lautstärke helfen, das Gehör langfristig gesund zu halten.
- Regelmäßige Vorsorge und achtsamer Umgang mit Geräuschen sorgen dafür, dass das Hören auch in Zukunft klar und unbeschwert bleibt.
Ab wann ist das Tragen von Gehörschutz erforderlich?

Lärm kann das Gehör schleichend und dauerhaft schädigen. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig vorzubeugen und das eigene Gehör zu schützen. Sobald sich Lärm am Arbeitsplatz nicht durch technische oder organisatorische Maßnahmen ausreichend reduzieren lässt, greift das sogenannte STOP-Prinzip: Arbeitgebende sind dann verpflichtet, geeignete persönliche Schutzausrüstung, also Gehörschutz, bereitzustellen.
Die Grundlage bildet immer die Gefährdungsbeurteilung. Sie legt fest, ab welchen Werten Schutzmaßnahmen notwendig sind. Beschäftigte müssen Gehörschutz tragen, wenn der Tageslärmexpositionspegel 85 dB(A) oder der Spitzenschallpegel 137 dB(A) erreicht oder überschritten wird. In solchen Fällen gilt der Arbeitsplatz als Lärmbereich und muss entsprechend gekennzeichnet sein.
So schützen Sie Ihr Gehör effektiv

Ein gesundes Gehör ist kostbar, und es verdient Aufmerksamkeit im Alltag. Schon kleine Gewohnheiten helfen, die Ohren langfristig zu schützen und Hörschäden vorzubeugen.
Bei Hörsysteme Schüren zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr Gehör schützen können, einfach, wirksam und ohne großen Aufwand.
1. Musik in angenehmer Lautstärke genießen
Ob über Kopfhörer, Lautsprecher oder im Auto, zu laute Musik kann das Gehör auf Dauer schädigen. Achten Sie darauf, die Lautstärke nie zu hoch zu regeln. Besonders beim Musikhören über Kopfhörer gilt: lieber etwas leiser, dafür länger Freude am Klang.
2. Ohrstöpsel richtig einsetzen
Bei Konzerten, in lauten Werkstätten oder auf der Baustelle sind Ohrstöpsel unverzichtbar. Sie helfen, Ihr Gehör zu schützen, ohne den Spaß oder die Konzentration zu mindern. Denken Sie daran, die Stöpsel regelmäßig zu reinigen oder auszutauschen, so bleiben sie hygienisch und wirksam.
3. Ohren sanft pflegen
Für saubere Ohren braucht es keine Wattestäbchen. Diese können die empfindliche Haut reizen oder das Trommelfell verletzen. Ein weiches Handtuch oder der Finger unter der Dusche reichen völlig aus, um die Ohren sicher zu reinigen.
4. Lärmquellen bewusst reduzieren
Lärm entsteht oft durch viele kleine Geräusche gleichzeitig, Musik, Haushaltsgeräte, Gespräche oder das Telefon.
Schalten Sie Geräte, die gerade nicht benötigt werden, einfach aus. Das schafft Ruhe und Entlastung für Ihre Ohren.
5. Leise Technik wählen
Viele Elektrogeräte geben an, wie laut sie arbeiten. Wer beim Kauf auf die Dezibel-Angabe achtet, sorgt dafür, dass Waschmaschine, Trockner oder Drucker möglichst leise laufen, und schützt so das Gehör im eigenen Zuhause.
6. Gehör beim Handwerken und Reisen schützen
Beim Bohren, Sägen oder Hämmern entstehen oft hohe Lärmpegel. Auch auf Reisen, etwa im Flugzeug, kann Dauerlärm das Gehör beanspruchen. Verwenden Sie in solchen Situationen Ohrstöpsel oder geräuschreduzierende Kopfhörer, um Ihre Ohren zu schonen.
Bei Hörsysteme Schüren beraten wir Sie gerne persönlich, welcher Gehörschutz am besten zu Ihrem Alltag passt. Denn wer sein Gehör schützt, bewahrt Lebensqualität, jeden Tag.
FAQ
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Andrea Walla
(Fillialleitung)
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