Hörstörungen bzw. Krankheiten, die Hörstörungen verursachen, treten in vielen verschiedenen Formen auf. Eine weniger verbreitete davon ist die Otosklerose, die bei etwa einem Prozent der Bevölkerung auftritt. In den folgenden Abschnitten haben wir die wichtigsten Informationen zu diesem Thema zusammengefasst und Sie erfahren, warum wir bei einer Otosklerose Hörgeräte und eine Beratung beim Hörakustiker empfehlen.

Was ist eine Otosklerose?

Bei der Otosklerose handelt es sich um eine Krankheit, die das Innenohr betrifft. Es kommt zu Knochenumbauprozessen mit einer anschließenden Knochenverhärtung. Dieser Prozess schreitet meistens langsam voran und führt aufgrund einer verschlechterten Schallleitung allmählich zur Schwerhörigkeit. Die Hörstörung wird in diesem Fall somit nicht durch typische Alterserscheinungen oder Unfälle ausgelöst.

Zwar zeigt etwa jede zehnte Person im Alter zwischen 20 und 40 Jahren gewisse Veränderungen der Knochenstrukturen im Ohr auf, doch insgesamt handelt es sich mit ca. 1 % der Bevölkerung um eine seltenere Schwerhörigkeit. Die Krankheit kann mehrere Ursachen haben, wobei die Gründe und Risikofaktoren bisher nicht gänzlich erforscht sind.

Ursachen:

  • Erbliche Faktoren spielen eine entscheidende Rolle, da etwa die Hälfte der Betroffenen Familienmitglieder mit der Erkrankung hat. Außerdem leidet die weiße Bevölkerungsgruppe häufiger unter dieser Hörstörung.
  • Hormonelle Faktoren scheinen relevant zu sein, da Frauen fast doppelt so häufig betroffen sind und Symptome während Schwangerschaften und in der Zeit nach der Geburt schlechter werden.
  • Autoimmunerkrankungen, bei denen das eigene Gewebe im Körper bekämpft und verändert wird, können eine Ursache sein.

Hörgeräte für die Behandlung

Was kann man bei Otosklerose tun und welche Hörgeräte helfen? Bild Copyright Peakstock / Kostimedia / shutterstock.com

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Was kann man bei Otosklerose tun und welche Hörgeräte helfen?

Da die Hörstörung physisch mit der Verknöcherung im Innenohr zusammenhängt und die Krankheit weiter fortschreitet, erscheinen Hörgeräte auf den ersten Blick weniger hilfreich. Nach der Diagnose werden sofort Schritte unternommen, um einen operativen Eingriff zu vereinbaren. Die Verknöcherung schreitet nämlich währenddessen voran und es gibt keine medikamentösen Behandlungen.

Jedoch sollten Sie Hörgeräte und eine individuelle Beratung beim Hörakustiker in Dortmund-Schüren unbedingt nutzen, wenn Sie unter Otosklerose leiden. Es handelt sich um einen fortschreitenden Prozess, bei dem sich Ihr Hörvermögen weiter verschlechtert und Hörhilfen können die Zeit bis zur erfolgreichen Behandlung überbrücken. Das ist bei der Krankheit besonders wichtig, da häufig beide Ohren betroffen sind. Defizite werden selbst bei fortschreitender Krankheit ausgeglichen, da moderne Hörhilfen entsprechend Ihrer individuellen Bedürfnisse eingestellt werden.

Ebenso gibt es leichte Fälle der Krankheit, bei der ein operativer Eingriff nicht nötig ist und ein Hörgerät daher ausreicht, um die Lebensqualität vollständig herzustellen. Außerdem helfen Operationen Ihnen nur, wenn eine Schallleitungsstörung vorliegt. Ist das Innenohr selbst und die Wahrnehmung der Geräusche eingeschränkt, können die Symptome nur durch Hörgeräte behandeln lassen. Otosklerose kann in unterschiedlichen Fällen auftreten und bei einer professionellen Beratung beim Hörakustiker bekommen Sie die passende Lösung vermittelt.

Von Symptomen und der Diagnose bis hin zur Beratung beim Hörakustiker

Wie bei anderen Hörstörungen auch, ist das sofortige Aufsuchen eines HNO-Arztes sinnvoll, sobald Sie die ersten Einschränkungen im Hörvermögen feststellen. Dies kann sich bei der Krankheit als schwierig erweisen, da es sich um einen langsamen und nicht plötzlichen Prozess handelt.

Generell können Sie dennoch auf folgende Symptome achten:

  • Sie hören in lauten Umgebungen besser, da tiefe Störgeräusche schlechter wahrgenommen werden.

  • Sie stellen einen tiefen Tinnitus fest.

  • Schwindel kann ein weiteres Symptom sein, wenn das Gleichgewichtsorgan im Innenohr betroffen ist.

  • Sie haben Fälle von Otosklerose in der Familie und können daher zur frühzeitigen Erkennung die Ohren untersuchen lassen.

Bei der ärztlichen Untersuchung wird festgestellt, ob es sich tatsächlich um die Krankheit handelt, Sie eine andere Hörstörung haben oder die Hörfähigkeit nur vorübergehend eingeschränkt ist. Dabei werden verschiedene Methoden wie moderne Hörtests, Computertomografien und Gleichgewichtstests durchgeführt, um eine genaue Diagnose zu stellen.

Wenn Sie tatsächlich unter Otosklerose leiden, wird anschließend festgestellt, ob z. B. die operative Entfernung des Steigbügels oder Implantate für die Behandlung geeignet ist. Besonders in solchen Fällen ist die frühzeitige Erkennung wichtig, um anhaltende Schäden und Beeinträchtigungen des Hörvermögens auszuschließen.

Vereinbaren Sie nach der Diagnose in jedem Fall eine Beratung bei Hörsysteme Schüren in Dortmund. Anhand Ihrer individuellen Situation bekommen Sie die passenden Hörgeräte, damit die Schwerhörigkeit ausgeglichen wird.

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Hörakustiker in Schüren Geschäftsführung

Andrea Walla
(Fillialleitung)

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